GEA, einer der größten Systemanbieter für die Erzeugung von Lebensmitteln und Energie, schliesst das Jahr 2009 mit einem Umsatzeinbruch von 5,2 auf 4,4 Milliarden € ab. Der Rückgang von 18,1 Prozent bzw. 14,8 Prozent im Auftragseingang liege deutlich unter dem Branchenschnitt, teilte der Konzern am Donnerstag mit. Ein EBIT von 268 Millionen € und eine EBIT-Marge von 6,1 Prozent könne als großer Erfolg gewertet werden, sagte GEA-Chef Jürg Oleas.
Die Trennung von Geschäftsbereichen, die 2008 einen Verlust von 248 Millionen € verursacht hatten, verhalf dem Konzern (trotz Ergebnisrückgang im fortgeführten Bereich) zu einem deutlich besseren Jahresergebnis. Der Gewinn stieg von 101 auf 161,7 Millionen €.
Das vierte Quartal brachte - nach sieben rückläufigen Quartalen - erstmals wieder ein Plus von fünf Prozent beim Auftragseingang. Oleas führt das im Wesentlichen auf das Engagement seiner Mitarbeiter zurück - und handelt dementsprechend. GEA schüttet eine ausserordentliche Gewinnbeteiligung von 2,6 Millionen € an alle Mitarbeiter aus. Lediglich die oberen Führungskräfte gehen bei dieser Boni-Aktion leer aus.
Für heuer erwartet Oleas eine solide Geschäftsentwicklung. Es werde allerdings noch bis drei Jahre dauern, abis die Auswirkungen der Wirtschaftskrise überwunden sind, sagt er.
Ursprungsquelle: Wirtschafts blatt